Impressum / Sitemap / Datenschutzhinweis / Haftungsausschluss

0 92 94 / 97 50 00

Trennlinie

Fam. Korndörfer

Raitschin 4
95194 Regnitzlosau
Telefon: 09294/97500-0
Telefax: 09294/97500-97
info[at]raitschin.de

Trennlinie

Geschichte / Tradition

Trennlinie

ca. 1918
ca. 1930
ca. 1965
ca. 1985
heute

… los ging es schon vor 1890, damals leider erstmal mit ein paar kleinen Problemen. Der Erhard und die Christel Dorn wohnten damals noch im Haus bei Familie Lang. Das ein eigenes Haus gebaut werden sollte war klar. Wohin war auch sicher, nur der damaligen Gemarkung Draisendorf gefiel das nicht und so wurde der erste Bauantrag nicht genehmigt. Das störte unseren Vorfahren allerdings wenig, denn ca. 100 Meter weiter östlich gehörte ihm auch eine Wiese. Die lag hinter der damaligen Gemeindegrenze und war somit in Regnitzlosau angesiedelt. Die Verwaltung von Regnitzlosau hatte nichts gegen den Bau einzuwenden und so wurde im Jahr 1893 der Grundstein gelegt.

Das es ein Wirtshaus werden sollte stand für Erhard und Christel Dorn von Anfang an fest. Dass sah das kgl. bay. Amtsgericht in Rehau allerdings anders. So wurde erst einmal als Wirtshaus "ohne" Genehmigung die Wirtschaft betrieben. Nachdem trotz mehrmaliger Verurteilungen wegen illegaler Abgabe von alkoholischen Getränken der Ur-Urgroßvater des heutigen Besitzers nicht zur Einsicht kam und munter weiterhin Brandtwein und Bier verkaufte, erließ das kgl. bayerische Amtsgericht Rehau im Jahre 1898 die Schankerlaubnis, um damit dem illegalen Treiben ein Ende zu setzten. 

Die Wirtschaft war genehmigt und Erhard und Christel Dorn konnten endlich offiziell ihren Geschäften nachgehen. Leider haben wir bisher keine Aufzeichnungen gefunden wann der Betrieb auf den Sohn Hans Dorn über ging. Jedenfalls muß es nach dem 1. Weltkrieg gewesen sein. Hans und Jenny Dorn führten als 2. Generation den Betrieb durch die Nachkriegsjahre. Sie übergaben 1941 den Betrieb an Tochter Lina Korndörfer. Deren Mann war zu der Zeit schon wieder im Krieg und so musste Lina den Betrieb mit ihren Eltern führen bis ihr Mann Erich, zum Glück wohlbehalten, aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause kam. Die Jahre vergingen, und mit Ihnen verwandelte sich die einstige Bierwirtschaft in den heute weit bekannten Gasthof Raitschin.

Die Raitschin war schon vor vielen Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugslokal für die ganze Familie. Früher sind die Gäste mit der Pferdekutsche oder im Winter mit dem Schlitten gekommen. Nicht selten kamen die Gäste auch per Pedes in die Raitschin. Die Alte Straße nach Rehau ging unterhalb des Hauses vorbei. Da kam es schon vor, dass aus dem früh morgendlichen Einkehrschwung auch einmal der Tag in der Raitschin zu Ende ging. Zum Glück kannten ja die Pferde den Rückweg, so kam auch der ein oder andere Zecher unversehrt nach Hause.

Damals lief die Polizei noch Fußstreife und auch der ein oder andere Mitarbeiter der umliegenden Gemeinden vertauschte das Ende der Brotzeit mit dem Feierabend. Nicht selten kam es vor, dass plötzlich auftauchende Chefs für spannende Begegnungen sorgten. Nachdem unser Gasthof nun schon über einhundert Jahre alt ist kommt es da schon zu der einen oder anderen Anekdote.

Nachdem sich das Automobil auch auf dem Land durchsetzte wurde auch die heutige Straße in den 60er Jahren gebaut. Die Gäste kamen nun auch von weiter her und waren auch anspruchsvoller. Die angebotenen Speisen und Getränke wurden immer wieder an die Wünsche der Gäste angepasst. Nachdem der Gasthof damals als Nebenerwerb lief und die Hauptarbeit eher der Land- und Forstwirtschaft galt, war auch nur am Wochenende und an Feiertagen groß gekocht worden.

Wenn es zur damaligen Zeit auch etwas ruhiger zuging, dann aber genau so herzlich und immer wieder gerne zum Wohl der Gäste.

Den rasantesten Wandel erlebte der Gasthof ab 1975. Damals stieg der Sohn Reinhard Korndörfer mit seiner Frau Marlene in das Geschäft ein. Schnell erkannten die beiden, dass die Nachfrage nach guten fränkischen Gerichten und frisch gezapften Bieren stetig steigt. Nachdem 1978 nochmal in ein landwirtschaftliches Objekt investiert wurde kam 1981 der erste größere Anbau. Damals wurde in Gästezimmer und einer modernen Küche investiert. Die Zahl der Gäste wurde immer mehr. Es folgten viele kleine und größere An- und Umbauten. Nachdem 1986 unser Opa Erich verstorben war verpachteten wir ab 1988 die landwirtschaftlichen Flächen und gingen in den gastronomischen "Vollerwerb" über. 

1993 wurde der bisher größte Umbau in der Geschichte unseres Gasthofes realisiert.

Heute hat unser Gasthof 15 Gästezimmer mit insgesamt 28 Betten, einen Seminarraum, einen Biergarten, einen Kinderspielplatz, eine großen Parkplatz direkt am Haus und es wird immer wieder in unseren Gasthof investiert.

Die vielen Gäste die uns besuchen, bestätigen uns den richtigen Weg gegangen zu sein. Wir sind Tag täglich für Sie im Einsatz um ihnen immer wieder gerne ihren Ausflug zu uns so angenehm wie möglich zu gestalten. Heute kochen wir täglich von 11 -21 Uhr durchgehend. Eine ganze Armada an Mitarbeitern kümmert sich herzlich um das Wohl der Gäste und freut sich schon darauf, Sie bei Ihrem nächsten Besuch unseres Hauses bedienen zu dürfen.


Trennlinie

nach oben | drucken